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Warum ist Schlafen so ein Thema?

Der Schlaf der Kleinen… ist eigentlich die na­tür­lichste Sa­che der Welt. Aber eben auch eine komp­li­zier­te Sa­che, wie auch wir Er­wachse­nen gut wis­sen. Der Schlaf ist näm­lich ein para­doxes Ver­halten. Anders als bei den meis­ten anderen Dingen des Le­bens kön­nen wir den Schlaf nicht er­reichen, in­dem wir uns anstrengen. In­dem wir unseren Wil­len dahinter klem­men.

Ganz im Gegen­teil. Der Schlaf muss sich er­geben. Er muss UNS fin­den, nicht wir ihn. Von wegen: ICH WILL − der Schlaf ent­steht nicht durch Anspan­nung, son­dern durch Entspan­nung.

Und das ist gut so. Denn wenn wir schlafen, geben wir jede Kontrolle auf. Wir sind schutzlos, reflexlos, machtlos. Ob bei jung oder bei alt, der Schlaf darf nicht einfach passieren. Das Tor zum Schlaf darf sich nur öffnet, wenn wir uns sicher und geborgen fühlen. Kein Wolfsgehäul, keine knarrenden Dielen. Kein Hunger. Keine Sorgen, ob uns vielleicht unser Partner bald verlässt. Eindeutig: über dem Tor zum Schlaf steht in großen Lettern: ERST SICHERHEIT, DANN ENTSPANNUNG!

Und bei den Kindern?

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